home & kontakt
vita Issa Camara
Krippe-KITA-Hort
Fortbildung
Teamfortbildung
Trommeln & Tanzen
BildungurlaubSenegal
Diashow
Sprachkompetenzen
Gesundheit
Flucht-Asyl-Leben
Projekte
CDDCompany
Feste feiern
Tanz&Trommel-Reisen
www.afro-ging.de
Trommelkauf

Fortbildungskurse 2019

 

Zielgruppe: Erzieher/innen und pädagogische Fachkräfte

Veranstalter: afw, Pädagogische Akademie Darmstadt

Bitte anmelden bei: online - www.elisabethenstift.de, Telefon 06151 - 4095302

Alle Fortbildungen können auch als Inhouseveranstaltung  in Ihrem Team oder in Ihrer Region durchgeführt werden


Kinder, die Deutsch lernen: Mit dem Körper sprechen und verstehen! Bewegt zur Sprache finden

"Ein türkisch sprechendes Mädchen, das am Wochenende auf einer Hochzeit war, will mir unbedingt davon erzählen. Ich kann kein türkisch und sie noch kaum Deutsch. Mit Bewegung, Stimme und Ausdruck gelingt es dem Mädchen, ihren Mitteilungsdrang und ihren Wunsch, mich teilhaben zu lassen, zu erfüllen. Ich "verstehe" eine Menge und werde mit jeder Bestätigung und Nachfrage mehr in ihr Rollenspiel einbezogen. Wir haben viel Spaß und meine Deutungsversuche führen zu Schlüsselworten, die sie in den kommenden Tagen in kleinen Dialogen mit verschiedensten Menschen sogleich erprobt und erweitert." (Bericht einer Erzieherin)

Das Kind lernt Sprache nicht der Sprache wegen, sondern um sich mitzuteilen und verständigen zu können und um die (soziale) Welt beeinflussen zu können. Sprache und Bewegung haben eine expressive und eine instrumentelle Funktion: Beide sind wesentliche Dimensionen der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung, die sich in Abhängigkeit voneinander entfalten und sich gegenseitig beeinflussen. Sind Kinder in ihrer Bewegungsfreude und mit ihren Interessen angesprochen, dann ist ihre Neugier und ihre Freude an Sprache und Austausch groß. Wenden wir uns also Beidem zu!
- Kommunikation und Sprechfreude wecken
- Teilhaben können am Gruppengeschehen
- Bedeutungsentwicklung von Worten mit Bewegung erforschen
- Bewegungsstudien - Bewegungsdokumentationen
- Geschichten erfinden - gestalten - erzählen

 

Arbeitszufriedenheit im pädagogischen Alltag: Die eigenen Kraftquellen entdecken und erhalten

Es kommt - immer - anders als man denkt!" Der Alltag in Kitas gilt als "störungsanfällig". Was geplant und organisiert ist, lässt sich nicht immer realisieren. Schnell gerät man dabei aus dem inneren Gleichgewicht.

Wir wenden uns in dieser Fortbildung dem Alltag zu und gehen auf Suche nach den eigenen Kraftquellen:
Wir möchten mit Ihnen innehalten und erforschen, wie wir unsere Kraftquellen in den pädagogischen Arbeitsalltag mit Kindern kurz- und langfristig einbeziehen können. UND: Wie wir unsere Ziele und Anliegen im Alltag verfolgen können, mit allem, was der Tag so bringt.

Themen und Inhalte:
- Was macht mich zufrieden, was macht mich unzufrieden im pädagogischen Alltag?
- Was sind Stressfaktoren und Stolpersteine im Alltag? Wie bleibe ich klar bei vielfältigen aktuellen Anforderungen und Unwägbarkeiten?
- Wie komme ich in meine Kraft und Kompetenz im Alltag?
- Wie kann ich meine Kraftquellen in den pädagogischen Arbeitsalltag mit Kindern einbeziehen?

Arbeitsweisen und Methoden:
- Übungen mit Rhythmus und Trommel: die eigenen Kraftquellen spüren und nutzen
- Zusammenspiel in der Gruppe, mit unerwarteten Anforderungen von Außen
- Selbstreflexion: Den Umgang mit den eigenen Belastungen und Kraftquellen im Alltag wahrnehmen
- Den eigenen Alltag beleuchten und Anknüpfungspunkte finden für den Umgang mit den eigenen Kraftquellen.


Rhythmische Bewegungsangebote für Jungen!  Jungen in ihrer Geschlechtsentwicklung verstehen und stärken

Viele Jungen strotzen nur so vor Energie. In Bewegung sein, sich körperlich spüren und erleben, scheint für sie von besonderer Bedeutung.
Können wir diese körperliche Energie nutzen um Jungen (unterschiedlichen Alters) Gelegenheiten für Ausdrucksmöglichkeiten ihrer inneren Erfahrungswelt zu geben? Um dies praktisch erlebbar zu machen, werden die vielfältigen Möglichkeiten der westafrikanischen Musikkultur genutzt. Darüber hinaus werden die theoretischen Erkenntnisse aus der Genderarbeit und ihre eigenen pädagogischen Erfahrungen mit einbezogen.

Inhalte:
- Genderforschung und Folgerungen für die Geschlechtsentwicklung von Jungen
- Einblicke in Jungenwelten
- Sich einfühlen in Jungen, das eigene Verhalten befragen (Reflexion, Einfühlung)
- Rhythmus- und Trommelangebote, die den Interessen und Entwicklungsanforderungen von Jungen entsprechen

Arbeitsweisen:
- Rhythmus- und Bewegungsangebote für die unterschiedlichen Gefühlswelten und Bedürfnisse von Jungen erleben und entwickeln
- Fachliche Impulse
- Raum für Reflexion und kollegialen Austausch

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 



Issa Camara | camaradanceanddrum@t-online.de