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Alles Ging- oder was?
Ein musikalisches Begegnungsprojekt für Jugendliche: Percussion als Brücke zwischen Asylsuchenden und Einheimischen    

In Ihrer Gemeinde ist Ort für Asylsuchende  geworden – dies ist Ausgangspunkt für das Projekt.

Die Kooperation wird sowohl mit Jugendlichen aus dem christlichen Umfeld wie aus der Moscheegemeinde hergestellt. Bewährte Zusammenarbeiten in Ihrer Gemeide z.B. von Schulen, Kitas, Kinder- und Jugendhilfe, Sportvereinen können als Kooperationspartner dienen.

Die jugendlichen Flüchtlinge stammen vorwiegend aus afrikanischen Ländern ud aus Krisen- und Kriegsgebieten, wie z.B. Syrien. Sie sind Muslime oder Christen.Viele sprechen weder englisch, noch französisch. Die Musik wird so zur gemeinsamen Sprache der Kinder und Jugendlichen werden, sofern keine Dolmetscher intervenieren.

Phase 1: Mit jugendlichen Flüchtlingen

      Percussion total

       – Ausdrucksmittel finden für die eigene Geschichte und Lebenssituation

      Percussion total 
       – Jugendliche Dorfbewohner einladen zu einem Auftritt

Wir werden mit verschiedenen Instrumenten improvisieren und mit allem, was Rhythmus und Klang erzeugen kann. Wir werden mit einfachen Schlagkombinationen die machtvollen Rhythmen der afrikanischen Musik erleben können – hierzu muss man experimentieren. Hierzu muss man lernen die unterschiedlichsten Instrumente einzusetzen. Zum und beim Zusammenspiel und der Improvisation in der Gruppe braucht  und entwickelt man viele Fähigkeiten, die für die Bewältigung der Lebensaufgaben auf der Flucht und der Bewältigung traumatischer Erfahrungen eine große Rolle spielen: Neugier, Konzentration, Hören und Gehört werden, Fehler machen und daraus lernen, Grenzen und Spannungen aushalten, eigene Ideen, Kompetenzen und Erfahrungen wichtig nehmen, seine Fähigkeiten einbringen in die Gruppe, am Ball bleiben, sich engagieren und vieles mehr. Kurzum: das lernen lernen.  

Projekte mit Rhythmus geben den jugendlichen Flüchtlingen einen Rahmen für ihre Befindlichkeiten, ihre Energien, ihre Geschichte und Ihre Suche nach Engagement. Die Suche nach dem eigenen Rhythmenund nach gemeinsamen Percuussion geben die Gelegenheit Trauma und Lebensbedürfnissen einen Raum zu geben: Vergangenheit und Zukunft und am Dasein und den Bedürfnissen der Jugendlichen an zu setzen.

 

Ziel ist es einen Percussionauftritt vorzubereiten:

Gehör finden, Kontakt finden, die Isolation gemeinsam aufbrechen und Gastgeber sein für Jugendliche des Dorfes.

 

Phase 2: Alles Ging – oder was? Gemeinsam auf der Bühne

Percussion als Brücke zwischen jugendlichen Flüchtlingen und jugendlichen Dorfbewohner/innen. Begegnung auf der Ebene von Musik

Es  soll eine Begegnung ermöglicht werden mit vorhandenen Institutionen für Kinder und Jugendlichen (Sport, Kultur, Religion). Jugendlichen im Dorf werden eingeladen gemeinsam mit den jugendlichen Flüchtlingen ein Musikprojekt durchzuführen.

Wer spielt welches Musikinstrument, sich kennen lernen über die Musik.Zusammen musizieren. Zu den Rhythmusinstrumenten können weitere Musikinstrumente hinzukommen. Vielleicht gibt es auch unter den jugendlichen Flüchtlingen musizierende mit Instrumentenkenntnis oder Gesangserfahrung.

Sich kennen lernen und Raum geben für die eigene Geschichte. Alles Ging - oder was? Afro-Ging-Sprech-Rhythmus als rhythmische Grundlage für eigene Texte. Gemeinsam eine Veranstaltung entwickeln. Diese kann im Rahmen der Kulturtage der Gemeinde durchgeführt werden. Bei Interesse kann eine Fortführung z.B. im Rahmen der Interkulturellen Woche geschehen.          

 



Issa Camara | camaradanceanddrum@t-online.de